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Fall der Woche

Falschparken auf dem Aldi-Parkplatz

Herr S erzählt mir, er habe von einem Inkassobüro eine Forderung von 54,00 € erhalten. Er soll vor 2 Monaten unberechtigt auf einem Aldi-Parkplatz gestanden haben und die dort vorgeschriebene Höchstparkdauer überschritten haben. Die ursprüngliche Forderung betrage 30,00 €, hinzugekommen seinen Kosten für die Halteranfrage und Inkassokosten. Auf Nachfrage sagt Herr S, der Vorwurf an sich könne stimmen, das sei aber schon so lange her, ob da wirklich ein Bußgeldzettel unter der Windschutzscheibe gesteckt habe, könne er jetzt nicht mehr mit Bestimmtheit sagen. Üblicherweise erfolge doch aber nach solch einem Zettel eine schriftliche Mahnung ohne Mahngebühr, so ein Schreiben sei ihm in jedem Fall nicht zugegangen, ist er sich sicher. Ein Anruf beim Inkassobüro bringt das Ergebnis: Herr S soll die Hauptforderung (30 €) ausgleichen und auf den Rest der Forderung werde verzichtet. Man hatte wohl tatsächlich vergessen, Herrn S zu mahnen. Herr S war damit einverstanden.

Dieses Ergebnis hätte sicher auch der Rechtsanwalt erzielt, ob das aber so kostengünstig innerhalb weniger Stunden erreicht worden wäre, wage ich zu bezweifeln.

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